Schon als Kind habe ich mich lieber im Wasser als am Strand
aufgehalten…schließlich bin ich ja im Zeichen Fische geboren.
1994
machte ich meinen ersten Tauchschein im Gerätetauchen – Apnoetauchen
war mir damals völlig fremd.
Die erste Bekanntschaft mit dieser Extremsportart machte ich im
Dezember
1998,
als ich zusammen mit einem Fotograf eine Serie von
Unterwasseraufnahmen (ohne Tauchgerät) im Pool machte.
Trotz großer Anstrengung und stundenlanger Arbeit merkte ich, dass
mir das Luftanhalten mit gleichzeitigem Posieren nicht sehr schwer
fiel.
Diese positiven Erfahrungen machten mir nun den Weg, für erste
Tieftauchversuche im See frei.
Meine anfänglichen Leistungen lagen damals bei –12m.
Als man mich
1999
zur Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften überredete, war
meine Wettkampfbegeisterung, mit dem Erlangen des Titels der
Deutschen Vizemeisterin, schnell entfacht.
Es folgten mehrere Wettkämpfe im Jahr
2000,
bei denen ich viel Erfahrung und viele Freunde gewinnen konnte.
Das Jahr
2001
war ebenfalls ein Jahr der Erfolge. Erneut holte ich den Titel der
Deutschen Vizemeisterin sowie zwei Deutsche Rekorde meiner
liebsten Disziplin dem Streckentauchen (102m/See
und
110m/Halle).
Gekrönt wurde das Jahr mit der Teilnahme bei der Weltmeisterschaft
in Ibiza, als Mitglied des Damen-Nationalteams.
Hier gelang mir
erstmal eine Tiefe von
-46m.
Auch meine Trainingsleistungen gingen mit
130m
im Streckentauchen und
5:15min
im Zeittauchen steil bergauf.
Das Jahr
2002
begann mit zwei besonderen Highlights:
Zusammen mit Benjamin Franz stellte ich mich der Wissenschaft bei
dem Event „Atemlos unter Eis“.
Aufregende Schlittentauchgänge und faszinierende Eistauchgänge,
erlebten wir unter einer 30cm dicken Eisdecke am Plansee.
Nur einige Wochen später kehrte ich mit einem Filmteam zum Plansee
zurück.
Für VOX – Fit for fun TV drehten wir einen Bericht über meinen
Streckentauchversuch
(60m unter Eis).
Ein erlebnisreiches und wundervolles Filmwochenende, an das ich
gerne zurückdenke.
Auch
2003
begann unter Eis.
Diesmal waren es
80m unter Eis
und diesmal war es das Magazin "Brisant" der ARD, dass über diesen
aufregenden Event berichtete.
...und da ich gefallen an der Filmluft gefunden habe, posierte ich
im Frühjahr, im Rahmen einer Anti-Raucher-Kampagne der Bundesanstalt
für gesundheitliche Aufklärung, wieder vor der Kamera.
Zusammen mit einem super Filmteam drehten wir in Hamburg mit viel
Spaß und Begeisterung einen Unterwasser-Werbespot.
2003
gönnte ich mir eine Pause im Wettkampfbereich und genoss die
Faszination des Apnoesports ohne Leistungsdruck.
Die Unterwasserwelt leicht wie ein Fisch zu erleben und die Ruhe und
Stille des Meeres zu genießen – das ist die andere Seite dieser
wunderschönen Sportart, die mich immer wieder aufs Neue in ihren
Bann zieht.
Mein Ehrgeiz und mein Streben nach Erfolg ließen jedoch nicht locker
und so holte ich mir
2004
neue Motivation in einem Apnoeseminar am Bodensee, um meine
Leistungen erneut in einem Wettkampf zu messen.
…und welcher Wettkampf wäre besser, als der heimische Rhein-Main Cup
in Wiesbaden.
Das ich hier erneut einen
Deutschen Rekord
im Streckentauchen mit
114m
holte, übertraf all meine Erwartungen.
…und noch mehr, als ich diesen Rekord zwei Monate später
bei den 3rd Dutch Open in Eindhoven auf
121m
weiter ausbaute.
Mit dem Ehrgeiz im Bauch auch den Rekord im Freigewässer zu holen,
fuhr ich
2005
an den Bodensee und holte mir den
Deutschen
Rekord
im See mit
105m.
Der Auftritt im ZDF-Fernsehgarten
2006,
war ein tolles Erlebnis und eine angenehme Vorbereitung auf den RMC
2006.
Wieder einmal bin ich gespannt, wohin mich dieser Weg bringt und
welche Träume und Wünsche dabei erfüllt werden.