Apnoe

 

   
   
 
...Tauchen ohne Atemgerät. Eine Sportart, die sich nur schwer in Worte fassen lässt. Eine Sportart, die man selbst erleben muss um sie zu verstehen. Nicht nur das Erreichen einer maximalen Tiefe oder Zeit machen den Reiz dieses Sports aus. Es ist vielmehr die Freiheit und die Stille im tiefen Blau, die ganz besondere Verbindung des Körpers mit dem Element Wasser.
 
Doch ohne ein Mindestmaß an Vorbereitung und regelmäßigem Training ist diese Sportart nicht möglich. Es ist wichtig, dass man verschiedene Reaktionen des Körpers genau kennt, um so seine persönlichen Grenzen immer einschätzen zu können. Dies ist nur durch ein regelmäßiges und intensives Training möglich. Ebenso wie beim Gerätetauchen gilt auch hier als oberstes Gebot: Tauche niemals allein! Wer das Apnoetauchen trainieren möchte, sollte immer einen Sicherungstaucher bei sich haben. Mit Hilfe von Internet und Tauchzeitschriften lässt sich sicherlich ein Tauchpartner finden.
 
Noch vor einigen Jahren wusste kaum jemand etwas mit dem Begriff „Freitauchen“ anzufangen. Dies hängt vermutlich auch damit zusammen, dass die Gewässer in unseren Breitengraden nicht gerade ideale Voraussetzungen für diese Sportart bieten. Doch Freitauchen ist im Kommen. Durch steigende Zahlen bei Wettbewerben und Seminaren lässt sich deutlich erkennen, dass sich das Apnoetauchen immer größerer Beliebtheit erfreut. So werden auch immer häufiger Apnoeseminare und Trainingsmöglichkeiten angeboten, die für Anfänger gleichermaßen geeignet sind wie für Fortgeschrittene. Seit 2000 gibt es Ausbildungsmöglichkeiten vom VDST e.V., die ähnlich wie beim Gerätetauchen von Bronze bis Apnoetauchlehrer gestaffelt sind. Erfreulicherweise sind mittlerweile nicht nur bei den Herren erstaunliche Leistungen zu verzeichnen, auch die Teilnehmerzahl der Damen bei Wettkämpfen nimmt stetig zu.

 

 
     
   

25.07.2006